Die Silvestervorbereitungen in Alpbach

Bei uns in Alpbach und im Alpbacherhof laufen die Vorbereitungen auf das Silvesterfest auf Hochtouren. Menüs werden kreiert, Dekorationen geplant und der Champagner gekühlt. Wir freuen uns sehr darauf mit unseren Gästen die letzten Stunden des Jahres zu verbringen und das neue Jahr gebührend zu begrüßen.

Die Zeit im Dezember lebt von Traditionen und Bräuchen, welche bei uns in Alpbach gelebt werden. Auch um den Silvesterabend herum spannen sich Mythen und Bräuche – alte Sitten und neue Interpretationen. Im Zuge der Vorbereitung, gehen wir in diesem Blogbeitrag mal auf einige Fragen rund ums neue Jahr ein:

Woher kommt die Bezeichnung „Silvester“? 

Mindestens einmal im Jahr ist dieses Wort in aller Munde und zwar zum Jahreswechsel. Was ist für den Silvesterabend geplant? Es wird hitzig diskutiert und recherchiert, wie, wo und mit wem man diesen bedeutenden Abend verbringen und das Jahr gebührend ausklingen lassen kann. Wie sieht das Menü für Silvester aus? Raclette, Fondue oder doch lieber einen Braten? Braucht man noch Feuerwerk? Doch woher kommt das Wort „Silvester“ eigentlich? Was die meisten nicht wissen: Der Name geht auf den Papst Silvester zurück, dessen Todestag der 31. Dezember 335 ist. Das Jahresende lag zu dieser Zeit noch auf dem 24. Dezember und wurde damals im 16. Jahrhundert dann auf den 31. Dezember verlegt.

Wieso zündet man an Neujahr buntes Feuerwerk? 

Auf der ganzen Welt stattet man sich für die Silvesternacht standesgemäß mit Feuerwerk und verschiedensten Knallkörpern aus. Je lauter, bunter und größer die Geschosse, desto besser heißt es bei vielen. Und Hauptsache der Nachbar sticht einen diesbezüglich nicht aus. Was hier viele außer Acht lassen: die bunten Lichter am Himmel sehen nicht nur schön aus, sie stammen auch von einem alten Aberglauben ab. Böse Geister werden demnach  mit Hilfe von Lärm und hellen Lichtern verscheucht. Zusätzlich wird das neue Jahr mit dem Feuerwerk herzlich willkommen geheißen.

Welche Bedeutung hat das traditionelle Bleigießen? 

Es gehört zu jedem Silvesterfest: Das Bleigießen! Es ist ein besonders typischer und beliebter Brauch an Silvester, welcher vermutlich aus dem alten Rom stammt. Das Blei, das ins Wasser geschüttet wird, bildet verschiedene Formen und Figuren, welche es zu deuten gilt. Ihnen ist dann jeweils eine bestimmte Bedeutung zugeteilt. Mit Blei wurde auf diese Art ursprünglich die Zukunft vorausgesagt. Auch wenn man dieses Ritual heutzutage nicht mehr ganz so ernst nimmt, die Leute freuen sich in der Regel jedes Jahr auf neue auf das Bleigießen an Silvester.

Welche Glücksbringer gehören zu Silvester? 

Jeder kennt die typischen Glücksymbole, die uns vor allem in der Zeit des Jahreswechsels begegnen: Das Schweinchen, der Schornsteinfeger, das vierblättrige Kleeblatt und das Hufeisen. Sie personifizieren die „Glück“-Wünsche für das neue Jahr und werden meist an Freunde und Familie verschenkt. Auch lassen sich die Motive um Silvester herum häufig auf Dekoartikeln wie Servietten und Luftschlangen finden. Wussten Sie, dass es das klassische Marzipanschwein schon seit dem Mittelalter gibt? Es steht für Wohlstand, Fruchtbarkeit und Reichtum.

Wer kennt „Dinner for One“? 

Wenn etwas Tradition an Silvester hat, dann ist  es definitiv der der 18-minütige Kult-Fernsehsketch „Dinner for One“ aus dem Jahr 1963. Im deutschsprachigen Fernsehen ist der Kurzfilm ein fester Bestandteil und hält weltweit den Rekord als die am häufigsten wiederholte Sendung im Fernsehen. Der Kurzfilm dreht sich um die alte Dame Miss Sophie, die ihren 90. Geburtstag feiern möchte – am liebsten mit vier Freunden, welche jedoch alle schon verstorben sind. Der Butler James muss nun also die vier Rollen ihrer Freunde übernehmen, was einen amüsanten Lauf der Dinge zur Folge hat.

Wir wünschen allen ein schönes Silvesterfest und stoßen an, auf Gesundheit, Freude und viele Neuerungen, welche das Jahr 2019 wohl bringen mag. Herzliche Silvestergrüße aus Alpbach!